Artefakte werden in MATLAB® identifiziert bzw. verknüpft und dabei Rückverfolgbarkeit über längere Zeiträume hinweg gewährleistet.
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Der Connector
Rückverfolgbarkeit beginnt mit Verbindung
Der ReQonsult MATLAB® Connector verbindet MATLAB® mit ALM-/PLM-Systemen und schafft eine bidirektionale Rückverfolgbarkeit. So können Anforderungen, Tests und Änderungen effizient verknüpft werden. Das spart Zeit, reduziert manuelle Arbeit und erleichtert Teams die Zusammenarbeit im Entwicklungsprozess.
Zudem unterstützt der Connector die Einhaltung regulatorischer Standards und Zertifizierungen: Er integriert nahtlos externe Systeme, macht Änderungen nachvollziehbar und fördert strukturiertes Arbeiten – ideal für Branchen mit hohen Anforderungen an Compliance.
Anwendungen
In Entwicklungsprojekten entstehen Herausforderungen bei Traceability, Änderungen und Skalierung. Der Connector adressiert diese Anwendungsszenarien – von Auditvorbereitung und Testabdeckung bis zur Serienreife
Nachweise fehlen verstreut
Audit naht: Anforderungen, Modelle und Tests sind verteilt. Der Connector bündelt alle Verknüpfungen – volle Nachvollziehbarkeit ohne Last-Minute-Doku.
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Anforderungen ändern sich spät
Kurz vor dem Meilenstein ändert sich eine kritische Anforderung. Der Connector macht betroffene Modelle, Tests und Funktionen sofort sichtbar.
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Projektüberblick geht verloren
Engineering nutzt MATLAB®, Management das ALM-System. Der Connector schlägt die Brücke: Überblick über Umsetzung und Tests ohne Workflow-Brüche.
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Fehlende Tests bleiben unentdeckt
Tests sind da, doch die Abdeckung bleibt vage. Der Connector verbindet Anforderungen mit Tests und Ergebnissen für eine sichere Abnahme.
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Mehrere Tools, mehrere Teams
Requirements in Jira, Modelle in Simulink, Tests woanders – unser MATLAB® Connector schafft Traceability mit konsistenten Daten für alle.
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Change Requests verunsichern
Nach Change Requests bleibt oft unklar, ob alles angepasst ist. Der Connector zeigt Inkonsistenzen und Änderungen werden systematisch geprüft.
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Entwickler-Onboarding kostet Zeit
Neue Teammitglieder verlieren Zeit, weil Zusammenhänge fehlen. Der Connector zeigt im Modell alle Anforderungen, Funktionen und Tests.
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Nachweise reproduzierbar machen
Zertifizierungen erfordern Langfristigkeit und Nachvollziehbarkeit. Der Connector hält Tests, Anforderungen und Implementierung verknüpft.
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Skalierung vom Prototyp zur Serie
Vom Prototyp zur Serie wächst die Komplexität. Der Connector skaliert mit und hält Anforderungen, Varianten und Tests transparent und beherrschbar.
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Nutzen
Der Connector schafft höhere Effizienz, durchgängige Compliance und systemübergreifende Zusammenarbeit. Projektänderungen werden somit beherrschbar, Traceability belastbar und Prozesse flexibel unterstützt.
Effizienz durch Usability
Compliance und Auditfähigkeit
Durchgängige Rückverfolgbarkeit wird ermöglicht, was erforderlich für regulatorische Standards, Audits und Zertifizierungen ist.
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Systemübergreifende Arbeit
Teams können in ihren gewohnten Tools arbeiten und dennoch Anforderungen, Tests und Änderungen systemübergreifend nachvollziehen.
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Meistern von Anforderungen
Wer betroffene Tests, Codes oder Dokus erkennt, kann schneller auf Markt-, Kunden- und Regulierungsänderungen reagieren.
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Medienbruchsreduktion
Anforderungen, Modelle und Tests werden im Connector systemübergreifend verknüpft – ohne Toolwechsel oder Informationsverlust.
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Flexible Architektur
Profitieren Sie von der flexiblen Architektur, die MATLAB® passgenau mit ALM/PLM-Systemen verbindet und individuelle Prozesse unterstützt.
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Demo vereinbaren
Fordern Sie jetzt eine unverbindliche Demo an und lernen Sie den ReQonsult MATLAB® Connector kennen. Unsere Experten beraten Sie branchenspezifisch und zeigen live, wie Sie Effizienz und Compliance nachhaltig steigern.
Nick Entin – Head of Research & Development
Technische Highlights
Unser Connector verbindet native MATLAB®-Integration, Deep Linking, universelle ALM/PLM-Anbindung und durch automatisierte Synchronisation, Offline-Fähigkeit und Skalierbarkeit gesicherte, bidirektionale Traceability.
Native Integration
Unser Connector läuft als echte MATLAB®-Toolbox mit direktem Zugriff auf Simulink®-, System-Composer®- und Stateflow®-Artefakte.
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Bidirektionale Traceability
MATLAB®-Artefakte werden als Surrogate in ALM/PLM-Systemen veröffentlicht. Dadurch wird Traceability verlinkt und semantisch auswertbar.
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Kombinierte Szenarien
Der Connector unterstützt lokale ReqSets und echtes Remote Linking. Dies ermöglicht ein Mix aus Import, Remote Linking und Hybrid-Szenarien.
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Automatisierung und Pflege
Links werden automatisch synchronisiert und bereinigt. Auf der Roadmap: Support für das Testmanagement und Integration in CI/CD-Workflows.
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Offline-fähige Rückverfolgbarkeit
Anforderungen werden in MATLAB® importiert, sodass Teams offline arbeiten, Änderungen erkennen und über Kontextdaten verfügen können.
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Universelle Integration
Der ReQonsult Connector bindet MATLAB® bzw. Simulink® lückenlos an diverse ALM- sowie PLM-Systeme an und schafft universelle Traceability.
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Surrogate-Objekte
Unser Connector erstellt Surrogates für MATLAB® Artefakte und ermöglicht Berichte und Analysen zur Rückverfolgbarkeit in Zielsystemen.
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Deep-Linking-Mechanik
Jedes Simulink®-Artefakt erhält eine adressierbare URL. Externe Systeme können direkt auf einzelne Blöcke, Subsysteme oder States navigieren.
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Multi-Server-Fähigkeit
Mehrere Remote-Server – bspw. Jira-Instanzen oder PLM-Umgebungen – können parallel angebunden und projektspezifisch konfiguriert werden.
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Schnittstellen
Verbunden werden MATLAB® und Simulink® mit Zielsystemen wie Jira®, GitHub®, Trello® und easeRequirements®. So entsteht Durchgängigkeit zwischen Anforderungen, Code und Modellen – flexibel erweiterbar für weitere Tools.
Jira®
Der Connector bindet MATLAB® an Jira® an, um Issues, Epics und Stories zu verlinken, Traceability zu sichern und Änderungen zu synchronisieren.
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GitHub®
MATLAB® mit GitHub® wird integriert, Code, Commits und Issues verlinkt, Rückverfolgbarkeit geschafft und Review- und Merge-Prozesse unterstützt.
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Trello®
MATLAB® wird an Trello® angebunden, Simulink®-Elemente mit Karten und Listen verknüpft und agile Workflows durch Nachverfolgung unterstützt.
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easeRequirements®
MATLAB® wird mit easeRequirements® verbunden, Simulink®-Artefakte mit Jira®-Anforderungen verlinkt und Hierarchie und Trace besser genutzt.
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DevRhythm®
Per Rechtsklick, ohne Zusatztools, effizient, intuitiv und auditbereit: Anforderungen direkt in Simulink® verknüpfen, prüfen und nachverfolgen.
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Auf Anfrage
Der Connector ist flexibel erweiterbar. Auf Anfrage prüfen wir gerne, ob Ihr gewünschtes Tool integrierbar ist, falls es noch nicht unterstützt wird.
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Onboarding
Das Onboarding ist planbar: technische Voraussetzungen, schrittweise Implementierung, definierte Rollen und stabile Updates ermöglichen einen schnellen Einstieg, nachhaltige Nutzung und langfristig belastbare Traceability.
Technische Voraussetzungen
Erfordert eine aktuelle MATLAB®-Umgebung mit Simulink® und Requirements Toolbox®. Die Systemanbindung erfolgt über standardisierte APIs.
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Implementierung
Als native MATLAB®-Toolbox installiert, integriert sich der Connector in bestehende Workflows und wird ohne Prozessbrüche schrittweise aktiviert.
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Unterstützte Zielsysteme
Die Architektur erlaubt die Anbindung gängiger ALM- und PLM-Systeme über REST, GraphQL oder SOAP – ohne strukturelle Einschränkungen.
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Rollen im Projekt
Für Entwickler, Systemingenieure, Tool-Admins und Projektleiter schafft der MATLAB® Connector klare Rollen- und Verantwortlichkeitstrennung.
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Erfolgsfaktoren
Ein klar definiertes Traceability-Zielbild und die gezielte Wahl von Import- oder Linking-Strategien sichern Ihren nachhaltigen Projekterfolg.
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Update- und Wartung
Regelmäßige Updates gewährleisten Sicherheit, Kompatibilität und Funktionsausbau – bei vollständigem Erhalt bestehender Verknüpfungen.
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USPs
Entfesseln Sie das volle Potenzial Ihrer Produktentwicklung – Effizienz, Qualität, Innovation – mit bewährten Benefits. Stärken Sie mit uns das Vertrauen Ihrer Stakeholder während Sie Risiken und Kosten minimieren.
Warum ReQonsult?
Traceability aus der Praxis herausgedacht: Aus jahrzehntelanger Consulting-Erfahrung entstehen bei uns Lösungen, die sich in reale Prozesse integrieren, hohe Usability bieten und langfristig belastbare Qualität sichern.
Aus der Praxis entwickelt
Der Connector adressiert Herausforderungen aus regulierten Entwicklungsumgebungen – erprobt unter Auditdruck und hoher Systemkomplexität.
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20+ Jahre ALM-Erfahrung
Über zwei Jahrzehnte Erfahrung und das Know-how anspruchsvoller Industrieprojekte fließen in Architektur und Nutzbarkeit ein.
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Fokus auf Nutzbarkeit
Wir machen Traceability nicht dokumentierbar, sondern nutzbar. Der Connector legt Wert auf Effizienz, UX und Alltagstauglichkeit.
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Tiefe MATLAB®-Expertise
ReQonsult kennt MATLAB® und Simulink® bis ins Detail. Der Connector integriert sich nativ und zukunftssicher in die Modellierungsumgebung.
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Technik folgt dem Prozess
Der Connector passt sich realen Workflows an. Traceability wird flexibel unterstützt, ohne methodische Einschränkungen.
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Nachhaltige Konzeption
Stabilität, saubere Architektur und kontinuierliche Weiterentwicklung sichern die Traceability über Projekt- und Produktgenerationen hinweg.
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FAQ
Fundierte Antworten auf häufig gestellte Fragen zum ReQonsult MATLAB® Connector. Erfahren Sie, wie Sie mit dem Connector Traceability optimieren, Prozesse vereinfachen und Entwicklungsprojekte effizienter gestalten.
Was ist der ReQonsult MATLAB® Connector und wofür wird er eingesetzt?
Der ReQonsult MATLAB® Connector ist eine Integrationslösung, die MATLAB® und Simulink®-Modelle bidirektional mit externen ALM- und PLM-Systemen verbindet, um durchgängige Traceability im gesamten Entwicklungszyklus zu schaffen. Er adressiert die typischen Herausforderungen verteilter Entwicklungsartefakte, indem Anforderungen, Tests, Codes und Modellinformationen kontextualisiert und miteinander verknüpft werden. Anwender gewinnen damit eine lückenlose, semantisch auswertbare Traceability ohne Medienbrüche zwischen Tools. Diese Verbindung erleichtert die Auditfähigkeit, reduziert manuelle Nacharbeit und unterstützt Compliance in regulierten Entwicklungsumgebungen.
Wie funktioniert die Traceability zwischen MATLAB® und ALM/PLM-Systemen?
Die Traceability entsteht durch das Erstellen sogenannter Surrogate-Objekte, welche MATLAB®-Artefakte wie Simulink®-Modelle, Subsysteme oder Requirements repräsentieren und im ALM/PLM-System referenziert werden. Über diese Surrogate können Anforderungen, Tests, Bugs oder Tasks bidirektional verknüpft werden. Zusätzlich erzeugt der Connector adressierbare Links bis auf die Modellebene, so dass externe Systeme direkt auf einzelne Blöcke oder Zustände navigieren können. Das Resultat ist eine semantisch auswertbare Traceability, die sowohl im Engineering als auch im ALM/PLM-Tool konsistent genutzt werden kann.
Welche Arten von Artefakten werden verknüpft?
Mit dem ReQonsult MATLAB® Connector lassen sich vielfältige MATLAB®-Artefakte wie Simulink®-Modelle, Blöcke, Testfälle, Data-Dictionary-Elemente und Quellcode mit externen Objekten in ALM- bzw. PLM-Systemen verknüpfen. So entsteht eine durchgängige Traceability zwischen Anforderungen, Tests, Defekten und Implementierung.
Wie unterscheiden sich importierte Anforderungen von Remote-Linking?
Importierte Anforderungen werden vollständig in MATLAB® übernommen und erlauben Offline-Arbeit, Kontextansicht und Änderungsverfolgung. Remote-Linking erstellt nur Verweise auf externe ALM- bzw. PLM-Objekte ohne lokalen Import; dadurch bleibt die Verwaltung schlanker, jedoch mit weniger direkter Information und ohne Änderungsbenachrichtigungen.
Welche Vorteile bietet die Verwendung von Surrogates?
Bei der Verwendung der Option „Surrogates“ werden verknüpfte MATLAB®-Artefakte als „Proxy“-Elemente im entsprechenden ALM/PLM-System erstellt. Verbindet der Benutzer beispielsweise einen System Composer-Port mit einer Anforderung in Jira®, wird dort ein zusätzliches Ticket erstellt und mit der Anforderung verknüpft. Die Zielanforderung bleibt somit unverändert und kann sogar schreibgeschützt sein. Der Surrogate enthält alle Informationen aus MATLAB®, ein Bild des Kontexts und den Link zurück dahin. Bei Verwendung der Option ohne Surrogate wird die Zielanforderung um einen Link zu MATLAB® erweitert, sodass Benutzer von Jira® direkt zu MATLAB® navigieren können, um das verbundene Objekt zu überprüfen. Der Administrator von Jira® kann dabei festlegen, welcher Issue-Typ für das Surrogate verwendet wird und welche Art von Link zwischen Surrogates und Anforderungen verwendet wird, um die semantische Rückverfolgbarkeit zu erleichtern.
Wie funktioniert bidirektionale Traceability mit dem Connector?
Die Verknüpfungen von MATLAB® zu ALM- bzw. PLM-Systemen werden auf der MATLAB®-Seite unter Verwendung der Infrastruktur der Requirements Toolbox beibehalten. Im Falle des Connectors umfasst dies die URL des Zielcontainers und die ID des konkreten Elements innerhalb dieses Containers. Zum Beispiel die URL eines Projekts und das Element innerhalb des Projekts. Auf der ALM/PLM-Seite verwenden die entsprechenden Links die RMI-Notation des Links zu MATLAB® – Sie können die URL sehen, die MATLAB® für die Artefakte anbietet, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Block klicken und dann Anforderungen → URL in Zwischenablage kopieren auswählen. Bitte beachten Sie, dass das Menü in anderen Kontexten möglicherweise wie „Requirements at This Level” (Anforderungen auf dieser Ebene) aussieht.
Welche ALM- bzw. PLM-Systeme werden derzeit unterstützt?
Der Connector bietet eine offene Integrationsarchitektur und unterstützt die Anbindung gängiger ALM- und PLM-Systeme über standardisierte APIs wie REST, GraphQL oder SOAP. Beispiele umfassen Systeme wie Jira®, GitHub®, Trello®, easeRequirements® und DevRhythm®. Die Architektur ist so ausgelegt, dass weitere Zielsysteme flexibel ergänzt werden können, selbst wenn sie noch nicht direkt unterstützt werden. Damit ist der Connector für heterogene Toollandschaften geeignet und ermöglicht projekt- oder unternehmensspezifische Integrationen ohne starren Lock-in.
Welche Einschränkungen gelten für Jira®?
Unabhängig davon, ob bestimmte Anforderungen an die Einfachheit (easeRequirements) gelten, sind folgende Einschränkungen zu beachten:
Verlinkung zu MATLAB®-Artefakten:
Wenn keine sogenannten Surrogates genutzt werden, werden MATLAB®-Links direkt in der Beschreibung des jeweiligen Issues abgelegt. Da Felder wie „URLField“ keine Mehrfachwerte unterstützen und „Remote Links“ nicht durchsuchbar sind, kann dies die Konsistenzprüfung und die Performance beeinträchtigen – insbesondere, weil der Connector alle Issues durchsuchen muss, um die Gültigkeit bestehender Links zu überprüfen.
Bearbeitung der Issue-Beschreibung:
Jira® verwendet das komplexe Atlassian Document Format (ADF), das über die REST API nur als JSON-Variante verfügbar ist. Das macht eine automatische Anpassung der Beschreibung technisch anspruchsvoll. Daher wird die Nutzung von Surrogate-Issues für die Integration empfohlen.
Notwendige Jira®-Administration:
Die Einrichtung von Surrogate-Issue-Typen, benutzerdefinierten Feldern und Link-Typen kann nicht von regulären Nutzern durchgeführt werden. Diese Konfiguration muss vorab durch Jira®-Administratoren erfolgen, damit der Connector effektiv genutzt werden kann.
Welche Limitationen gelten für GitHub®?
Für die Nutzung von GitHub® mit dem Connector gelten folgende Limitationen:
Keine Unterstützung für Surrogates:
Aufgrund des spezifischen Workflows für Issues in GitHub® unterstützt der Connector dort keine Erstellung von Surrogate-Issues.
Fokus auf Bugfixing-Szenarien:
Die vorgesehenen Anwendungsfälle konzentrieren sich auf die Unterstützung von Bugfixing-Prozessen, die über GitHub® gemeldet werden, während gleichzeitig eine direkte Rückverfolgbarkeit zu den Implementierungsartefakten in MATLAB® gewährleistet wird.
Gelten Einschränkungen für Trello®?
Bei der Nutzung von Trello® in Verbindung mit dem Connector gelten folgende Einschränkungen:
Keine Unterstützung für Surrogates:
Es werden keine zusätzlichen Trello®-Karten zur Repräsentation von MATLAB®-Artefakten erstellt, da dies nicht gewünscht ist. Stattdessen werden Links direkt in der Beschreibung der bestehenden Trello®-Karten hinzugefügt und bei Änderungen entsprechend aktualisiert.
Anzeige von Karten-IDs:
Trello® verwendet lange interne Kennungen (IDs) für Karten, die für Endnutzer normalerweise unsichtbar sind (sichtbar nur in den URLs im Browser). In MATLAB® hingegen werden diese IDs in bestimmten Ansichten als Ziel des Trace-Links angezeigt. Da MATLAB® derzeit keine Möglichkeit bietet, die Darstellung dieser Links anzupassen und zusätzliche Abfragen an Trello® die Performance beeinträchtigen könnten, bleibt diese Darstellung technisch bedingt bestehen.
Anzeige der Linkbeschreibung:
Statt einer visuellen Hervorhebung direkt auf Diagrammen bietet MATLAB® über das Kontextmenü des entsprechenden Blocks unter „Requirements >“ Zugriff auf weitere Informationen. Dort wird die Beschreibung des Links angezeigt, zum Beispiel der Titel des verlinkten Objekts.
Wie wird der Connector technisch installiert und konfiguriert?
Der ReQonsult MATLAB® Connector fügt den entsprechenden Modellansichten eine ReQonsult-Symbolleiste hinzu und registriert Callbacks für die MATLAB® Requirements Toolbox, wodurch der Connector als native MATLAB®-Toolbox installiert und direkt in die bestehende MATLAB®-Umgebung eingefügt wird. Anschließend werden die Zielsysteme über Konfigurationsdialoge angebunden, Credentials eingegeben und Verknüpfungsregeln definiert. Die Architektur erlaubt eine schrittweise Aktivierung, sodass Teams die Integration zunächst in einem Pilot- oder Teilbereich testen können, bevor sie sie projektweit ausrollen. Diese Vorgehensweise minimiert Risiko und Lernaufwand.
Wie werden Connector-Konfigurationen im Team geteilt?
Der Connector bietet eine umfangreiche Benutzeroberfläche zur Konfiguration von Verbindungen und Einstellungen für jedes System. Aufgrund der Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit sowie aus Sicherheits- und Berechtigungsgründen ist jedoch jede Verbindung zum Server einzigartig – in der Regel benötigt der Benutzer ein persönliches Authentifizierungstoken oder Benutzeranmeldedaten, um Zugriff zu erhalten. Daher sollte jeder Benutzer die Server individuell konfigurieren, während die Einstellungen für jedes System teamweit gemeinsam genutzt werden können. Kopieren Sie die Datei „preferences.json“ aus dem Installationsordner des Connectors auf einem Computer in den Installationsordner des Connectors auf einem anderen Computer. Verwenden Sie die Option „Alle Caches zurücksetzen“ im Dialogfeld „Einstellungen“, wenn Sie die Datei ändern, nachdem der Connector bereits initialisiert wurde.
Wie läuft Deinstallation und Cleanup des Connectors ab?
Um den Connector aus MATLAB® zu deinstallieren, müssen Sie lediglich das entsprechende Add-in deinstallieren. In den ALM/PLM-Systemen ist keine Deinstallation erforderlich, da keine zusätzlichen Komponenten installiert wurden.
Zur Datenbereinigung können folgende Schritte in Betracht gezogen werden:
• Entfernen Sie alle Verknüpfungen von den MATLAB®-Artefakten zu den ALM/PLM-Objekten.
• Entfernen Sie alle ReqSets mit importierten ALM/PLM-Artefakten.
• Löschen Sie alle Surrogate-Elemente aus Ihrem ALM- bzw. PLM-System oder löschen Sie die Verknüpfungen von den ursprünglichen Artefakten zu MATLAB®, wenn Sie die Non-Surrogate-Option bevorzugen. Am einfachsten finden Sie alle MATLAB®-Verknüpfungen, indem Sie nach dem Muster „http://127.0.0.1:31415/matlab/“ suchen.
• Entfernen Sie die Konfiguration des entsprechenden Work Item-Typs und Link-Typs in Ihrem ALM- bzw. PLM-System, falls diese nicht mehr benötigt werden.
Wie erfüllt der Connector aktuelle Sicherheitsanforderungen?
Der Connector wird kontinuierlich weiterentwickelt, um höchste Sicherheitsstandards sicherzustellen. Dazu gehören regelmäßige Updates, um bekannten Schwachstellen vorzubeugen und die Vorgaben aktueller gesetzlicher Anforderungen zu erfüllen. Insbesondere wird die EU Cyber Resilience Act (CRA) Compliance berücksichtigt, sodass Kunden sich darauf verlassen können, dass der Connector nicht nur heute sicher betrieben werden kann, sondern auch für zukünftige regulatorische Anforderungen vorbereitet ist. So bleibt der Schutz von Daten und Integrität der Integrationen stets gewährleistet.
Welche Vorteile hat die Offline-Traceability?
Offline-Traceability bedeutet, dass Anforderungen und Metadaten in MATLAB® importiert und dort lokal verfügbar gemacht werden. Damit können Entwickler auch ohne permanente Serververbindung Anforderungen und Modelle verknüpfen und Änderungen nachvollziehen. Wenn sie wieder online sind, werden die Verknüpfungen synchronisiert. Das ist besonders relevant in abgeschotteten Umgebungen, Phasen mit eingeschränkter Konnektivität, oder wenn Teams verteilt und dezentral arbeiten. In Kombination mit der zentralen Online-Synchronisation bleibt die Traceability sowohl robust als auch aktuell.
Welche zukünftigen Erweiterungen sind für den Connector geplant?
Für den Connector sind mehrere wichtige Erweiterungen vorgesehen, um seine Leistungsfähigkeit und Flexibilität weiter auszubauen. Geplant sind optionale KI-gestützte Funktionen, darunter eine intelligente Einrichtungshilfe mit Unterstützung durch KI-Modelle wie ChatGPT® oder Claude®, um die Konfiguration mit ALM/PLM-Systemen zu vereinfachen. Auch ein KI-basierter PDF-Import soll folgen, um Inhalte einfacher zu übernehmen (einseitig, ohne bidirektionale Rückverfolgbarkeit). Darüber hinaus ist die nahtlose Integration mit CI/CD-Pipelines vorgesehen, sodass Traceability-Updates automatisiert in Entwicklungs-Workflows eingebunden werden können. Schließlich wird auch die Möglichkeit in Betracht gezogen, benutzerdefinierte Skripte und Funktionen zuzulassen, um den Connector an individuelle Bedürfnisse anzupassen.
Wie unterstützt der Connector die Audit- und Compliance-Fähigkeit?
Regulierte Entwicklungsprojekte erfordern lückenlose Nachweise über Anforderungen, Umsetzung und Testabdeckung. Der Connector sammelt, verknüpft und synchronisiert diese Artefakte automatisch, ohne dass Entwickler sie manuell zusammenstellen müssen. Dadurch lassen sich Audit-Reports mit vollständiger Traceability erzeugen. Bei Audits kann nachgewiesen werden, welche Anforderungen durch welche Modelle und Tests umgesetzt wurden. Dies verbessert nicht nur die Auditfähigkeit, sondern reduziert auch Aufwand und Fehlerquellen in der Compliance-Dokumentation erheblich.
Wie skaliert der Connector in großen Projekten oder Unternehmen?
Die Architektur des Connectors unterstützt mehrere Remote-Server und Projektkonfigurationen parallel. Das heißt, Teams können unterschiedliche Instanzen von ALM- oder PLM-Systemen anbinden und dennoch eine konsistente Traceability über alle Projekte hinweg aufrechterhalten. Diese Skalierbarkeit ist besonders wichtig für große Unternehmen mit heterogenen Toollandschaften oder multiplen Entwicklungsteams, die unterschiedliche Branches, Varianten oder Compliance-Domains parallel bearbeiten müssen.
Wie wird die Qualität der Verknüpfungen gewährleistet?
Der Connector synchronisiert Links zwischen MATLAB® und externen Systemen automatisch und prüft sie regelmäßig auf Konsistenz. Bei verwaisten oder inkonsistenten Verknüpfungen schlägt er Bereinigungsoptionen vor. Dadurch wird Traceability nicht nur erstellt, sondern auch gepflegt, was langfristig Medienbrüche und Inkonsistenzen verhindert, die in komplexen Projekten zu versteckten Fehlern oder Compliance-Risiken führen können.
Wie geht der Connector mit Änderungen in Anforderungen oder Modellen um?
Änderungen in Anforderungen, Testfällen oder Modellstrukturen werden über bidirektionale Verknüpfungen transparent nachverfolgt. Sobald eine Änderung erkannt wird, zeigt der Connector die abhängigen Artefakte im jeweils anderen System an. Das erleichtert Impact-Analysen erheblich, da Teams sofort erkennen, welche Modelle, Tests oder Dokumentationen betroffen sind und wie sie priorisiert angepasst werden müssen – ohne aufwändige manuelle Analysen.
Unterstützt der Connector Versionierung und Varianten?
Ja. Durch die Integration mit Versions- und Branch-Systemen in ALM-Tools sowie durch Modelle in MATLAB® kann Traceability auch versions- und variantenbezogen dargestellt werden. Artefakte behalten ihre Verknüpfungen über Versionen hinweg, was insbesondere in großen Entwicklungslandschaften mit mehreren Releases oder Produktlinien wichtig ist, um Änderungen kontrolliert zu verfolgen und Regressionen zu vermeiden.
Kann der Connector an kundenspezifische Tools oder Workflows angepasst werden?
Ja. Die offene Architektur des Connectors ermöglicht es, zusätzliche Tools anzubinden oder kundenspezifische Workflows zu unterstützen, falls diese noch nicht standardmäßig integriert sind. ReQonsult prüft auf Anfrage, ob ein gewünschtes Zielsystem integriert werden kann. Dies macht den Connector auch für spezielle oder proprietäre IT-Landschaften einsetzbar und ermöglicht maßgeschneiderte Integrationslösungen.
Video-FAQ
Fundierte Antworten auf häufig gestellte Fragen zum ReQonsult MATLAB® Connector. Erfahren Sie, wie Sie mit dem Connector Traceability optimieren, Prozesse vereinfachen und Entwicklungsprojekte effizienter gestalten.





























































